Cleaning & Energizing

mut trainieren

Lethargie beenden: aktiv werden

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Steig aus dem Kreislauf bohrender Gedanken aus und tu etwas – Egal was, nimm einfach das Nächste, das Dir in den Sinn kommt: Repariere etwas im Haus, koche etwas, mach Sport, räum dein Zimmer auf. Je weniger dabei gedankliche Aktivität erforderlich ist, umso besser. Diese Übung ist nicht geeignet für Workoholics 🙂

Hintergrund & Wirkung:

Fast immer scheitern unsere guten Vorsätze nicht an den fehlenden Ideen, sondern an mangelnder Energie & Tatkraft. Wir sitzen oder liegen stundenlang herum und überlegen was wir tun sollen, oder suhlen uns bereits in Selbstmutleid – je länger wir zögern, umso schwerer wird es aus dem Kreislauf von Gedankenwalze und Lethargie auszusteigen.

Wenn wir aber dann etwas tun, fließt uns einfach aus der Tat neue Energie zu – idealerweise gehen wir dann ohne viel Überlegung von Inspiration zu Inspiration weiter.

Schwitzhütte & Sauna

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Gehe in die Sauna oder in ein Dampfbad. Entspanne dich bewusst, lausche in deinen Körper. Schwitze.

Bleib ruhig ein wenig länger, aber übertreib es nicht. Hör auf deine innere Stimme wann genug ist.

Dusch dich ab, wenn du willst kalt, marschiere durchs Gras oder Schnee (falls vorhanden).

Dann leg dich mit Handtüchern/Decken eingewickelt auf eine Liege und träume/entspanne/meditiere.

Trinke vorher und nachher viel Wasser.

Wenn du Gelegenheit hast, an einem echten Schwitzhüttenritual mitzuwirken, tue es!

Üblicherweise wird dabei zuerst die Schwitzhütte gebaut, indem man Äste zu einem runden Zeltgestell zusammenbiegt, und dann mit dicken Decken bedeckt, sowie den Boden mit Stroh oder Blättern auslegt. In der Mitte der Hütte wird ein Loch gegraben, das später die heißen Steine aufnehmen wird.

Dann wird Feuerholz gesammelt und östlich oder südlich der Schitzhütte im Abstand von ca 5-10 Metern aufgetürmt. Obenauf auf das Holz werden große, feste Steine gelegt. Das Feuer wird vom Feuermeister (der an der Schwitzzeremonie nicht teilnimmt) mit einem gemeinsamen Leitgedanken der Gruppe entzündet, während des Abbrennes kann gesungen, oder kleinere Rituale abgehalten werden.

Sobald das Feuer herabgebrannt ist, begeben sich die Teilnehmer in das Innere der Schwitzhütte. Der Feuermeister schiebt nun mit Schwung die glühenden Steine nach Innen in das Loch, die Außenhaut wird geschlossen. Die Teilnehmer bleiben nun für 3 x 30 Minuten in der Hütte und gießen gelegentlich Wasser über die heißen Steine. Dazwischen verlassen sie die Hütte 2 mal kurz für je 10 Minuten Erholungs-, Trink- und Duschpause. Während der 30 minütigen Schwitzphase darf niemand die Hütte verlassen, ausgenommen echte Notfälle.

Während des Schwitzens kann man Vorstellungsrunden abhalten, Singen, kleine Rituale, Visionen empfangen. Der Fokus bleibt auf der Beobachtung des Körperempfindens und Ausdehnung der Bewusstheit. Durch das gemeinsam aufgebaute Feld bleiben die Teilnehmer geschützt, selbst wenn sie Schmerzen und ihre körperlichen Grenzen fühlen. Die Teilnehmer dürfen sich geborgen und herausgefordert fühlen wie ein Baby, das kurz vor der Geburt und dem Abenteuer des Lebens steht.

In der Entspannungsphase danach wird ein ruhiger, sicherer, windgeschützter Ort aufgesucht. Die Teilnehmer wickeln sich in Decken und träumen/entspannen/meditieren.

Hintergrund & Wirkung:

Das Schwitzhütten-/Sauna- Ritual verbindet 3 wesentliche Elemente: Die Höhle/Sauna/Schwitzzelt und deren Boden als Erde, die erhitzten Steine als Feuer, sowie Schweiss und Aufguß als Wasser. Es ist ein Symbol der Verbindung von Himmel (Feuer) und Erde (Schwitzloch), sowie der Wiedergeburt. Die Entspannungsphase nach dem körperlich anstrengenden Schwitzen ist sehr tief und kann für den Empfang neuer Visionen genutzt werden. Durch das Schwitzen wird der Körper stark gereinigt und von Giftstoffen befreit.

Massenmedien-Konsum einschränken

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Verbringe weniger Zeit damit, Medien mit vorwiegend negativen und angstbesetzten Botschaften zu konsumieren, insbesondere Zeitungen und Nachrichtensendungen im TV. Auch viele Soap-Operas (TV-Serien) sind wahre Zeitdiebe und kommunizieren lediglich weit verbreitete Klischees.

Hintergrund & Wirkung:

Die meisten Massenmedien arbeiten zur Steigerung ihres Publikums mit künstlich aufgebauschten, auf Negatives und Angstvolles konzentrierten Inhalten. Solche Inhalte sichern maximale Aufmerksamkeit, indem sie mit den ängstlichen Schwingungen der Bevölkerungsmehrheit schwingen. Gleichzeitig fördern sie diese Schwingungen aber auch und sorgen so für einen negativen Kreislauf der Massenhypnose ohne kreative Lösungen. Stell deren Konsum ruhig ein, wirklich wichtige Dinge erfährst du trotzdem sofort!

Staniolkugel

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Nimm ein 30 x 30 cm Staniolpapier und eine ebenso große, dünne Plastikfolie und knülle beide rasch zu einer Kugel oder einer Scheibe zusammen. Dieses Gerät bietet eine höhere Energieleistung als viele Kristalle und kann v.a. bei Schnittverletzungen und akuten Schmerzen auf die Haut geklebt oder am Körper getragen werden.

Hintergrund & Wirkung:

Klingt unglaublich, solange man es nicht selbst ausprobiert hat: Serge King hat durch eigene Versuche herausgefunden, dass eine extrem dünne Metallschicht in Verbindung mit einem guten Isolator eine starke Energiewirkung erzielt. Interessanterweise hat auch der in den 50er Jahren in Deutschland aktive Massenheiler Bruno Gröning aufgeladene Staniolkugeln verwendet, die er Kranken mitgab und so zahlreiche Spontanheilungen bewirkte.

Solebad

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Die Wirkung eines Bades kann durch Zugabe von Salz (Solebad) enorm verstärkt werden. Das Salz neutralisiert und bindet Energien zusätzlich. Zum Baden empfehlen sich 1-2 kg unbehandeltes Salz, das in der Wanne in wenig Wasser zuerst eine halbe Stunde lang aufgelöst wird. Danach erst die Wanne auffüllen und auf eine Temperatur von genau 37 Grad bringen. Bitte keine sonstigen Zusätze verwenden!

Weil das Salz in der äußeren Hornschicht der Haut Wasser bindet, ist es auch bei trockener Haut sehr empfehlenswert. Das Sole-Bad bei 37 Grad entspricht genau der Salzlösung, die du als Embryo im Fruchtwasser hattest. Es hat eine sehr positive Wirkung auf dein Energiefeld, beansprucht aber durch die starke Reinigung den Organismus. Wenn du eine Herz-Kreislauf Schwäche hast, solltest du Rücksprache mit deinem Arzt halten. Auf jeden Fall sollte eine zweite Person dabei sein, die nach dir schaut. Die Konzentration sollte ein bis maximal acht Prozent (Vorsicht, sehr stark wirksam!) betragen.

Zugabe von Kaffee-Wasser führt eine weitere Reinigung herbei. Vorsicht bei Einsatz und Dosierung. Pro Badewanne sollte nicht mehr als 1 Liter gebrühter Kaffee beigemengt werden. Bade insgesamt mindestens 15-30 Minuten im Salzwasser.

Musik hören

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Setz dich bequem hin, sorge für Ungestörtheit und höre entspannende Musik, die dir gefällt. Lass sie urteilslos in dich einströmen und deine Schwingungen verändern. Lass alle Gedanken sanft los, die in dir aufsteigen. Lass Bilder zu, die in dir entstehen. Genieße intensiv die Stille nach dem Ende der Musik.

Hintergrund und Wirkung:
Eine der weitverbreitetsten Methoden der Entspannung (und auch der Spannung) ist das Hören von Musik. Es gibt kaum einen Menschen, der auf Musik nicht anspricht – sie ermöglicht uns, unsere Gefühle stärker spüren zu können und mit unserem Innersten mitzuleben. Das gesamte Universum schwingt harmonisch. Aus den Milliarden von physikalisch möglichen Schwingungen sucht es mit einer überwältigenden Mehrheit von 1: 1 Mio. genau die harmonischen heraus: Proportionen von Obertonreihen, Dur- und Moll-Tonleitnern, Kirchentonleitern, indische Ragas, usw. ZB schwingen die Protonen und Neutronen des Sauerstoff-Atoms in einer Dur-Tonleiter, und bei der Entstehung von Blattgrün ertönen Dreiklänge. Jeder Himmelskörper hat seinen eigenen Klang. Pflanzen und Tiere reagieren deutlich unterschiedlich auf verschiedene Arten von Musik: sie wenden sich klassischer Musik zu, wachsen schneller und werden produktiver, während sie auf Rockmusik gegenteilig reagieren. Musik von Bach und indische Sitar-Musik sind zum Beispiel die Stars der Pflanzenwelt.

Kristalle

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Kristalle sind Festkörper, dessen Atome in einem festen, sich wiederholenden Muster angeordnet sind. Sie haben viele sehr bemerkenswerte Eigenschaften: Kristalle einer Art haben immer die gleichen Neigungswinkel zwischen ihren Flächen. Ihre Farben werden von winzigen Verunreinigungen bestimmt. Bergkristall und Tumalin zeigen auch den piezoelektrischen Effekt – Das heißt, dass sie Druckenergie in elektrische Energie umwandeln. Wenn man klare Bergkristalle im dunkeln aneinander reibt, so beginnen sie von innen zu glühen. Andere Kristalle wie Hämatit lassen sich für längere Zeit magnetisieren. Kristalle können Energie also absorbieren, reflektieren und umwandeln. Auch aus Sicht der bioplasmatischen (Prana-) Energie haben Kristalle bemerkenswerte Eigenschaften. Sie können ZB sehr viel Energie speichern und sich mit bestimmten Qualitäten programmieren lassen. Diese Energie geben sie dann in hohem Maße auch wieder ab. Vor allem Bergkristalle eignen sich als Energie-Lieferanten. Sie wirken aber nur, wenn wir bewusst unsere Aufmerksamkeit auf sie richten – am besten so, als ob wir in eine Flamme blicken würden. Vorsicht vor Überladung mit Kristall-Energie – wenn du zu viel Energie abbekommen hast, steige am besten zur Entspannung und Ableitung kurz unter die Dusche. Heiler verwenden Kristalle in ihren Händen oder in ihrem Aufmerksamkeitsfeld, um ihren Energiefluss zu intensivieren, bzw. um gestaute Energien aufzunehmen. Übrigens leitet sich das Wort von „Kristos“ ab, das im Alt-Griechischen soviel bedeutet wie „der Gesalbte“. In seiner Ur-Wurzel ist das Wort älter als das Christentum und bedeutet soviel wie „Bewusstsein“. Wer gesalbt oder eingeweiht war (vergl. „Jesus Kristos“), der hatte das All-Bewußtsein, das Krist-All.

Räucherwerk

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Kaufe Räucherwerk / Räucherkohle und verwende es zur Energetisierung und Reinigung von Körper und Räumen. Experimentiere mit den unterschiedlichen Wirkungen. Beim Reinigen geht man generell gegen den Uhrzeigersinn durch den Raum, beim Energetisieren andersrum.

Grundsätzlich gibt es Räucherstäbchen und Räucherkegel, welche direkt angezündet werden können, sowie Harze und andere Feststoffe, welche auf einer rotglühenden Kohle verbrannt werden. Dafür gibt es spezielle Behälter die man vor allem in orientalischen Shops finden kann.

Hintergrund & Wirkung:

Räucherwerk dient nicht nur zum Erzeugen angenehmer Düfte, es wird auch zu naturmedizinischen, rituellen, spirituellen und magischen Zwecken benutzt. Es hat eine besondere Wirkung auf die feinstoffliche Aura des  Menschen. Die meisten Räucherstäbchen und Harze wirken reinigend (besonders: Mhyrre), andere wiederum verstärken die gegenwärtig vorhandene Energie (ZB Weihrauch).

Räucherwerk wird in nahezu allen Religionen zur Unterstützung von Zeremonien verwendet.

Benzoe

Das wohlriechende Benzoeharz wird in der Regel in seiner Harzform angeboten und kann hervorragend verräuchert werden. In Indien ist Benzoe ein Bestandteil von Tempel-Weihrauch-Mischungen. In der russisch-orthodoxen Kirche ist es (und nicht das Harz des eigentlichen Weihrauchbaumes) der Hauptbestandteil des Kirchen-Weihrauchs. Das Räucherwerk Papier d’Arménie verströmt einen intensiven Benzoeduft. Benzoe wird auch zur Parfümherstellung verwendet; es eignet sich besonders für orientalische und warme Duftkompositionen, zugleich dient es als Fixativ.

Copal

Copal ist ein halbfossiles, natürliches Harz, das im Gegensatz zu Frischharzen wesentlich größere Härte und somit einen höheren Schmelzpunkt aufweist. Das Wort entstammt dem mexikanisch-indianischen Sprachgebrauch: Als copalli wurden hier durchsichtige Harze bezeichnet. Im Altertum und zum Teil noch heute im englischsprachigen Raum wurden Copale auch als Animé bezeichnet. In Mexiko hat Copal den gleichen Stellenwert wie bei uns der Weihrauch.

Kyphi

ist eine traditionelle Abendräucherung im alten Ägypten und Opferweihrauch für ägyptische Götter. Kyphi basiert auf Texten, die in ägyptischen Tempeln gefunden wurden, sowie auf Texten von Plutarch. Mit den Texten von Plutarch ist die Zubereitung des Kyphi ziemlich genau nachzuvollziehen. Die anderen – in ägyptischen Hieroglyphen geschriebenen – Rezepturen konnten hingegen noch nicht in die moderne Sprache übersetzt werden. Beim Kyphi handelt sich um ein Produkt, von dem in der griechisch-römischen Antike zahlreiche Rezepturen bekannt sind.

Mastix

Mastix (Mastiha) ist das Harz der Mastix-Pistazienbäume (Pistacia lentiscus). Es wird bereits in der Bibel erwähnt (Gen 37,25 EU, Gen 43,11 EU). Wie wertvoll Mastix früher war, zeigt die Geschichte von Chios: Die Insel war wegen der Kultivierung der Mastixsträucher bereits in der frühen Neuzeit wohlhabend und bevölkerungsreich.

Myrrhe

Myrre bzw. Myrrhe (semitisch murr = „bitter“) ist das Harz des Baumes Commiphora myrrha. Es hat pharmazeutische Bedeutung bei Entzündungen der Mundschleimhaut, weil sie auf der Haut desinfizierend und zusammenziehend wirkt und die Narbenbildung fördert. Innerlich angewendet wird sie bei Bronchitis und bei Darmentzündungen.

Im alten Ägypten nutzte man bereits vor 3000 Jahren Myrrhe zur Einbalsamierung. Das getrocknete, gelb-braune Harzgranulat wird seit Jahrtausenden vor allem in Jemen, Äthiopien, Sudan und Somalia verwendet. Im Judentum gehörten Myrrhe und Aloe zur ordnungsgemäßen Bestattung des Leichnams; sie waren aber auch Bestandteil von kultischen Salbungen. Frauen und Männer trugen es als Parfum, Betten wurden vor dem Geschlechtsverkehr damit beträufelt.

Patchouli

Salböl

Findet sich im Alten Testament: “Nimm dir Balsam von bester Sorte: fünfhundert Schekel erstarrte Tropfenmyrrhe, halb so viel, also zweihundertfünfzig Schekel, wohlriechenden Zimt, zweihundertfünfzig Schekel Gewürzrohr und fünfhundert Schekel Zimtnelken, nach dem Schekelgewicht des Heiligtums, dazu ein Hin Olivenöl, und mach daraus ein heiliges Salböl…” (Ex 30,23-25 EU)

Sandarak

Sandelholz

Weihrauch

Der Begriff Weihrauch kommt vom althochdeutschen wîhrouch („heiliges Räucherwerk“).Es wird aus dem Weihrauchbaum gewonnen, der in Südafrika, Oman, Jemen und Indien heimisch ist.

Das Weihrauch-Harz ist ein körniges getrocknetes Harz, das schon bei den alten Ägyptern für kultische Zwecke, bei der Mumifizierung herausragender und vermögender Personen und zumindest in begüterteren Kreisen im Alltag als aromatisches, desinfizierendes und entzündungshemmendes Räuchermittel und Heilmittel in Gebrauch war. Im altägyptischen Totenkult wurde dem Weihrauch eine bannende (apotropäische) Wirkung gegen die Macht und den Geruch des Todes zugesprochen. Auch die Sumerer, Babylonier und Perser kannten den Weihrauch.

Er entwickelt beim Verglühen (Räuchern) einen aromatisch duftenden Rauch und wird in verschiedenen Religionen (z. B. der katholischen und orthodoxen Kirche) seit Mitte des ersten Jahrtausends bis heute bei Kulthandlungen verwendet, meist vermischt mit anderen Räuchermitteln wie z.B. Benzoe, Myrrhe, Galbanum, Zistrose, Styrax, Lorbeer etc.

Menschen. Die meisten Räucherstäbchen und Harze wirken reinigend (besonders: Mhyrre), andere wiederum verstärken die gegenwärtig vorhandene Energie (ZB Weihrauch).

Räucherwerk wird in nahezu allen Religionen zur Unterstützung von Zeremonien verwendet.

Benzoe

Das wohlriechende Benzoeharz wird in der Regel in seiner Harzform angeboten und kann hervorragend verräuchert werden. In Indien ist Benzoe ein Bestandteil von Tempel-Weihrauch-Mischungen. In der russisch-orthodoxen Kirche ist es (und nicht das Harz des eigentlichen Weihrauchbaumes) der Hauptbestandteil des Kirchen-Weihrauchs. Das Räucherwerk Papier d’Arménie verströmt einen intensiven Benzoeduft. Benzoe wird auch zur Parfümherstellung verwendet; es eignet sich besonders für orientalische und warme Duftkompositionen, zugleich dient es als Fixativ.

Copal

Copal ist ein halbfossiles, natürliches Harz, das im Gegensatz zu Frischharzen wesentlich größere Härte und somit einen höheren Schmelzpunkt aufweist. Das Wort entstammt dem mexikanisch-indianischen Sprachgebrauch: Als copalli wurden hier durchsichtige Harze bezeichnet. Im Altertum und zum Teil noch heute im englischsprachigen Raum wurden Copale auch als Animé bezeichnet. In Mexiko hat Copal den gleichen Stellenwert wie bei uns der Weihrauch.

Kyphi

ist eine traditionelle Abendräucherung im alten Ägypten und Opferweihrauch für ägyptische Götter. Kyphi basiert auf Texten, die in ägyptischen Tempeln gefunden wurden, sowie auf Texten von Plutarch. Mit den Texten von Plutarch ist die Zubereitung des Kyphi ziemlich genau nachzuvollziehen. Die anderen – in ägyptischen Hieroglyphen geschriebenen – Rezepturen konnten hingegen noch nicht in die moderne Sprache übersetzt werden. Beim Kyphi handelt sich um ein Produkt, von dem in der griechisch-römischen Antike zahlreiche Rezepturen bekannt sind.

Mastix

Mastix (Mastiha) ist das Harz der Mastix-Pistazienbäume (Pistacia lentiscus). Es wird bereits in der Bibel erwähnt (Gen 37,25 EU, Gen 43,11 EU). Wie wertvoll Mastix früher war, zeigt die Geschichte von Chios: Die Insel war wegen der Kultivierung der Mastixsträucher bereits in der frühen Neuzeit wohlhabend und bevölkerungsreich.

Myrrhe

Myrre bzw. Myrrhe (semitisch murr = „bitter“) ist das Harz des Baumes Commiphora myrrha. Es hat pharmazeutische Bedeutung bei Entzündungen der Mundschleimhaut, weil sie auf der Haut desinfizierend und zusammenziehend wirkt und die Narbenbildung fördert. Innerlich angewendet wird sie bei Bronchitis und bei Darmentzündungen.

Im alten Ägypten nutzte man bereits vor 3000 Jahren Myrrhe zur Einbalsamierung. Das getrocknete, gelb-braune Harzgranulat wird seit Jahrtausenden vor allem in Jemen, Äthiopien, Sudan und Somalia verwendet. Im Judentum gehörten Myrrhe und Aloe zur ordnungsgemäßen Bestattung des Leichnams; sie waren aber auch Bestandteil von kultischen Salbungen. Frauen und Männer trugen es als Parfum, Betten wurden vor dem Geschlechtsverkehr damit beträufelt.

Patchouli

Salböl

Findet sich im Alten Testament: “Nimm dir Balsam von bester Sorte: fünfhundert Schekel erstarrte Tropfenmyrrhe, halb so viel, also zweihundertfünfzig Schekel, wohlriechenden Zimt, zweihundertfünfzig Schekel Gewürzrohr und fünfhundert Schekel Zimtnelken, nach dem Schekelgewicht des Heiligtums, dazu ein Hin Olivenöl, und mach daraus ein heiliges Salböl…” (Ex 30,23-25 EU)

Sandarak

Sandelholz

Weihrauch

Der Begriff Weihrauch kommt vom althochdeutschen wîhrouch („heiliges Räucherwerk“).Es wird aus dem Weihrauchbaum gewonnen, der in Südafrika, Oman, Jemen und Indien heimisch ist.

Das Weihrauch-Harz ist ein körniges getrocknetes Harz, das schon bei den alten Ägyptern für kultische Zwecke, bei der Mumifizierung herausragender und vermögender Personen und zumindest in begüterteren Kreisen im Alltag als aromatisches, desinfizierendes und entzündungshemmendes Räuchermittel und Heilmittel in Gebrauch war. Im altägyptischen Totenkult wurde dem Weihrauch eine bannende (apotropäische) Wirkung gegen die Macht und den Geruch des Todes zugesprochen. Auch die Sumerer, Babylonier und Perser kannten den Weihrauch.

Er entwickelt beim Verglühen (Räuchern) einen aromatisch duftenden Rauch und wird in verschiedenen Religionen (z. B. der katholischen und orthodoxen Kirche) seit Mitte des ersten Jahrtausends bis heute bei Kulthandlungen verwendet, meist vermischt mit anderen Räuchermitteln wie z.B. Benzoe, Myrrhe, Galbanum, Zistrose, Styrax, Lorbeer etc.

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