Nichts was wir erreichen können wird uns jemals wirklich tief befriedigen oder glücklich machen. Weder ein neues Traum-Auto, noch ein neues Haus, noch eine neue Frau, noch ein tollerer Job, noch das Erlernen unserer Traum-Fähigkeit, noch das Durchlaufen des Marathons oder dann Triathlons, noch eine Beförderung, noch die Gründung einer gemeinnützigen weltbewegenden Organisation, noch das Schreiben eines Buches, noch das Zeugen eines Kindes, noch der Bungee-Jump, noch eine Medaille des Bundespräsidenten, noch die Aufgabe allen weltlichen Besitzes und Gang ins Kloster.
Vielleicht für kurze Zeit, aber kaum länger als ein paar Stunden oder Tage. Meist nicht einmal das.

Nichts, was wir jemals haben oder werden können wird uns je dauerhaft glücklich machen.

Dies ist die schmerzliche Wahrheit:
All unser Jagen nach Anerkennung, Besitz, Vergnügen und selbst Freiheit ist zum Scheitern verdammt, wenn wir daraus unser Glück oder unsere Identität ziehen wollen.

Das einzige, das uns wirklich in jenen Zustand versetzt den wir suchen ist die bejahende Akzeptanz alles dessen, was ist. Wenn wir einverstanden sind, sind wir frei, glücklich, weit, liebevoll. Dann geht unser Herz auf, und Glück stellt sich ein.

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Und dies ist die frohe Botschaft:
Dazu braucht es keine harte Arbeit, keine schmerzvolle Umstellung unserer Persönlichkeit, keine Vergebung der Sünden. Die Umkehr dauert nur einen Augenblick. Unsere Sünden auf spiritueller Ebene sind vergeben in dem Moment, wo wir „ja“ zu unserer Existenz und unserem Erleben sagen, genau so wie es ist. Dies ist Meditation: Reines Wahrnehmen und Bejahen, ohne Bewertung.

Und absurderweise ist genau dieser Zustand des Einverstanden-Seins sehr oft die beste Voraussetzung dafür, dass Du die Traumziele Deines Herzens erreichen kannst. Man könnte meinen die Ergebenheit in Alles wäre dumpfer Fatalismus der zur Untätigkeit führt. Aber die Erfahrung zeigt, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Nie sind wir so begeistert, so motiviert und energetisiert, wie wenn wir aus tiefstem Herzen allem zustimmen was ist, selbst der Niederlage.

Die Erfahrung vieler erfolgreicher Menschen zeigt, dass die Niederlage ein essenzieller Bestandteil ihres Weges war. Was wir heute als Niederschmetterndes Ereignis sehen, offenbart sich vielleicht morgen schon als Segen für unsere tiefere Entwicklung und Wegbereiter für unseren größten Erfolg. Dazu gibt es viele Beispiele, und Du wirst vermutlich in Deinem eigenen Leben auch so ein Beispiel finden.

Wenn wir die Niederlage nicht wegschieben, verleugnen und bekämpfen, sondern ganz und gar akzeptieren und „ja“ sagen können zu unseren Gefühlen von Unzulänglichkeit und Abgetrenntheit. Wenn wir akzeptieren können dass wir besiegt sind, dass unser Projekt erfolglos war, und alles an Gedanken und Gefühlen und Niedergeschmettertheit, Traurigkeit, Zorn, Hoffnungslosigkeit zulassen können, dann kehrt sehr bald auch wieder Ruhe und Frieden ein.

Wir sind wieder in Frieden mit unserer Existenz, unserem Sein. Und mit dem Frieden kehrt plötzlich die Erkenntnis ein über einen tieferen Grund unseres Scheiterns, und mit dieser Erkenntnis geht Dankbarkeit einher. Dankbarkeit für die Erfahrung. Dankbarkeit dafür, dass sich ein Kreis geschlossen hat. Und aus dieser Dankbarkeit entsteht meistens etwas Neues. Neue Inspirationen und Ideen, ein neuer Weg, neue Begeisterung, neue Unterstützung.

Meditation hilft uns dabei, die Siege und Niederlagen unserer persönlichen Projekte loslassen zu können.
Alles in unserem Leben wird irgendwann einmal verschwinden: Status, Besitz, Verstand, geliebte Menschen, Ansehen. „Panta rei“, sagten die Griechen dazu, „Alles fliesst“.
Meditation hilft uns das EINZIGE zu sehen, was wesentlich ist, und unvergänglich: Unsere Existenz. Unser Sein.
Zu sein, ohne ES sofort mit mentaler Energie zu bedecken, also es zu be-denken und zu be-werten, ist Segen und tiefes Glück. Hier steigt Wahrheit, Energie und ein Gefühl tiefer Richtigkeit auf. Hier sind wir zu Hause, hier haben wir alle Ziele erreicht.
Wenn wir in der reinen Wahrnehmung der Meditation sind, und unsere Gedanken, Gefühle und Sinnes-Empfindungen wahrnehmen so wie wir Vögel am Himmel sehen, dann können wir ins unendliche Glück des Himmels vorstoßen, der sich an allem freut.

Meditation hilft uns, wahrhaftig und ehrlich zu sein über alles in uns: unsere Träume, unser Siechtum, unsere Freude und unser Leid, unsere Erfolge und Misserfolge. Sie hilft uns, rascher durch die Zyklen starker Gefühle und Gedankenstürme zu gehen. Und das zu sehen, was wir am Grunde unseres Wesens sind: Frieden, Stille und Liebe.

Deshalb steht sie auch am Beginn der Traumwerkstatt. („Kurs 1 Präsenz & Meditation“)
Hier findest Du ein kurzes Beispiel für eine Meditation aus unserer CD „Präsenz-Meditationen“, aus der heraus Du Deine eigene entwickeln kannst: https://www.youtube.com/watch?v=kSZcJwE8aIM

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