Wenn Du durch eine Situation in negative Gefühle geworfen wirst, so erkenne dies zunächst einmal in vollem Umfang. Erforsche innerlich genau, wie du dich fühlst, und was diese Gefühle ausgelöst hat. Übertreibe ruhig ein wenig, um in den Kern der Gefühle zu kommen. zB hat Dein Partner während des Sex ein unangenehmes Gefühl geäußert und du spürst den Wunsch wegzurennen oder zu attackieren.
Formuliere die unangenehmen Gefühle am besten als einen stillen kurzen Satz, zB „Ich habe Angst davor dass ich nicht gut genug bin und du weggehen wirst“ oder „Ich bin nicht gut genug“, „Ich bin nicht liebenswert“.

Nimm diesen Satz und die Gefühle an, lass sie da sein. Anerkenne ihre Berechtigung. Spüre in deinen Körper, wo genau du sie spürst, wo energetische Reste dieses Gefühls abgelegt sein könnten.

Lege deine Hand auf diese Stelle, sprich den Satz dazu und spüre tief in das unangenehme Gefühl hinein. Dreh es auf, bis du es ganz stark spüren kannst. Wenn Bilder oder andere Informationen über den Ursprung dieser Verletzung hochkommen, schau sie genau an, wie eine Kamera sieht oder ein Mikrofon hört.

Jetzt leg die andere Hand auf dein Herz. Nimm Kontakt mit der göttlichen Flamme in deinem Inneren auf. Sprich zu Spirit. Lass die Flamme stark werden. Atme tief. Fühle die Energie in deinem Herz.
Umarme dann das verletzte Gefühl, wie einen guten Freund. Versuche nicht, es zu vertreiben oder Energie hinzulenken. Vertraue darauf, dass deine höchste Weisheit dies im richtigen Tempo selbst erledigen wird. Sei mutig. Öffne dich, um Erkenntnisse aus der Angst zu gewinnen und nimm die Stärke wahr, welche zugleich in ihr liegt.

Hintergrund und Wirkung:

Das Heilen von Ängsten benötigt zunächst ein genaues Hinschauen. Die Angst muss gesehen und ohne Widerstand vollkommen angenommen werden. Geheilt werden kann sie von unserem göttlichen Anteil, wenn das Geschenk in ihr angenommen wurde.