When evil confronts you look it firmly in the eye. Look as long as it takes until you recognize your own evil in the mirror of the eyes of your enemy. Pull back and look deeply into your own evil eye. Look as long as it takes to be able to recognize your wounded good behind it. Then take both, the injured good and the defending evil so tightly into the arms of your heart, as you can.
And don’t worry about the enemy anymore. Thank him and let him quietly go his way. You will meet again.

Background and Effect:
Your tormentors manifests the evil that lies dormant within you, for you. It lies dormant in you, because it is held down by your goodness. And know that the good that lies dormant within you, is manifesting his own good which it is held down by his wickedness. Both, held down good and held down evil will bring disaster. That is why you shouldn’t allow your goodness to hold down the wickedness, and the wickedness not to suppress your goodness. Be evil, if you’re evil, and good if you’re good. Deep inside there is the war that caused the wars on the surface. If the good and the evil in you aren’t at war any longer there won’t be a war in outside your world any more either. (…) If you look at both through your eyes of the heart, you will recognize them for what they are: natural impulses of your human mind, neither good nor evil. (…) Good and evil; In the world of theater occur separately, in reality they aren’t. If you dare to look below the surface, you see the bond of love, the perpetrators and victims share.
From the Book of Safi Nidiaye: Der Weg des HerzensWenn das Böse dir gegenübertritt, schaue ihm fest ins Auge. Schaue solange hin, bis du im Spiegel der Augen deines Feindes dein eigenes Böses erkennen kannst. Und dann ziehe dich zurück und schaue deinem eigenen Bösen fest ins Auge. Schaue so lange hin, bis du hinter ihm dein verletztes Gutes erkennen kannst. Dann schließe sie beide, das verletzte Gute und das verteidigende Böse, so fest in die Arme deines Herzens, wie du kannst.

Und kümmere dich nicht mehr um den Feind; danke ihm im Stillen und laß ihn seiner Wege gehen. Sie werden die deinen nicht mehr kreuzen.

Hintergrund und Wirkung:

Dein Peiniger manifestiert das Böse, das in dir schlummert, für dich. Es schlummert in dir, weil es niedergehalten wird durch dein Gutsein. Und wisse, dass du das Gute, das in dir schlummert, für ihn manifestierst; es wird niedergehalten durch sein Bösesein. Beides, niedergehaltenes Gutes wie niedergehaltenes Böses, stiftet Unheil. Deshalb erlaube Deinem Gutsein nicht, dein Bösesein niederzuhalten, und deinem Bösesein nicht, dein Gutsein zu unterdrücken; sei Böse, wenn du böse bist, und gut, wenn du gut bist. Tief im Inneren herrscht der Krieg, der die Kriege im Äußeren verursacht. Führen Gut und Böse in dir nicht mehr Krieg, wird auch in deiner Welt kein Krieg mehr sein. (…) Schaust du beides mit den Augen des Herzens an, so erkennst du sie als das, was sie sind: natürliche Regungen deines menschlichen Gemüts, weder gut noch böse. (…) Gutes und Böses: Im Theater der Welt treten sie getrennt auf, in Wahrheit sind sie ein. Schaust du unter die Oberfläche, siehst du das Band der Liebe, das Täter und Opfer vereint.

Aus dem Buch von Safi Nidiaye: Der Weg des Herzens