Gehe die folgende Meditation langsam und Schritt für Schritt durch. Folge zuerst äußerlich und innerlich den Aufforderungen, bevor du zur nächsten übergehst.

Bewege deine Arme. Was tust du?

ICH bewege meine Arme.

Bewege deine Beine. Was tust du?

ICH bewege meine Beine.

Bewege all deine Glieder. Was tust du?

ICH bewege meinen Körper.

Was wird bewegt? Der Körper.

Bist du der Körper? Nein.

Wer bewegt den Körper? ICH.

ICH BIN derjenige, der bewegt. Der Körper wird bewegt.

Denke an ein Auto. Was tust du?

ICH denke an ein Auto.

Wer ist derjenige, der denkt? ICH denke.

Denke an einen Apfel. Was tust du?

ICH denke an einen Apfel.

Wer ist derjenige, der denkt? ICH denke.

Wer erschuf den Gedanken an den Apfel? ICH erschuf ihn.

Was wurde erschaffen? Der Gedanke an den Apfel.

Bist du der Gedanke? Nein.

Löse den Gedanken auf. Was bleibt? ICH.

ICH bin der Schöpfer der Gedanken. Der Gedanke wird erschaffen.

Spüre das Gefühl der Trauer. Was tust du?

ICH spüre oder erzeuge das Gefühl der Trauer.

Wer erschuf dieses Gefühl? ICH habe es erschaffen.

Welches Gefühl wurde erschaffen? Das der Trauer.

Bist du selbst dieses Gefühl der Trauer? Nein.

Löse das Gefühl der Trauer auf. Was bleibt? ICH.

ICH bin der Schöpfer des Gefühls der Trauer. Das Gefühl wird erschaffen.

Spüre deine Sinne. Was tust du?

ICH fühle Luft und Dinge an mir, höre Geräusche um mich, sehe Dinge, rieche Gerüche, …

Wer fühlt, hört, sieht, schmeckt, riecht? ICH. Bist du das, was deine Sinne wahrnehmen? Nein.

Was bist du? ICH.

Was bist du nachts, wenn du träumst? ICH.

Bist du deine Träume? Nein.

Was bist du?

Ich bin nicht der Körper.

Ich bin nicht meine Gedanken.

Ich bin nicht meine Gefühle.

Ich bin nicht mein Bewusstsein.

Ich bin nicht meine Träume.

ICH BIN, DER ICH BIN.

Ich bin die Seele.

Ich bin unsterblich.

Hintergrund & Wirkung

Dies ist eine wesentliche Übung der Selbst-Realisation und hat sehr starke Erweckungskraft.

Sie demonstriert, dass wir nicht das Bild in unserem Pass, unser Körper, unsere Geschichte, unsere Gedanken oder Gefühle sind, sondern der innere Beobachter, der das Spiel des Lebens verfolgt. Beachte dazu auch folgendes Bibel-Zitat, das dadurch vielleicht besser verständlich wird.

Gott sprach zu Mose: „ICH BIN, DER ICH BIN. So sollst du zu den Israeliten sagen: Der ICH BIN hat mich zu euch gesandt.“

(2. Mose, 3, 14)

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