Bruno Gröning wurde am 31. Mai 1906 als viertes von sieben Kindern in Danzig-Oliva (Ostdeutschland) geboren. Schon als kleiner Junge war er in der Lage, auf kranke Menschen und Tiere einen heilenden Einfluss auszuüben. Er erlente später den Beruf des Zimmermanns, und arbeitete in verschiedenen weiteren Berufen, vom Fabriks- und Hafenarbeiter bis Telegramm-Zusteller. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er als deutscher Soldat in Gefangenschaft.

Im Jahre 1949 wurde er erstmals durch die Heilung eines von den Ärzten als unheilbar abgeschriebenen Jungen in Herford (Deutschland) öffentlich bekannt. Weltweites Aufsehen erregten dann die Massenheilungen auf dem Traberhof bei Rosenheim/Nähe München. Trotz seiner unbestreitbaren Heilerfolge erhielt Gröning Heilverbot und durfte nicht mehr öffentlich wirken. Am 26. Januar 1959 starb er in Paris.

Grönings Lehre

Seine Lehre hat er weder studiert, noch durch Nachdenken entwickelt – er selbst sprach davon, dass sie ihm geistig gegeben worden sei. Und so gab er sie auch an alle seine Zuhörer weiter. Gröning ging in seinen Glaubensvorträgen stets vom Einfluss geistiger Kräfte auf den Menschen aus, die er für deutlich stärker einschätzte als vielfach angenommen. Zu diesen geistigen Kräften gehörten für ihn besonders die Gedanken.

Typische Zitat sind:

– „Gott ist der Sender und der Mensch der Empfänger der Heilkraft.“

– „Ich gebe Ihnen die Spielregeln des Lebens, damit Sie Meister im Leben werden!“

– „Mein Tun und Wirken dient lediglich dazu, alle Menschen dieser Erde wieder auf den richtigen Weg, auf den göttlichen Weg, zu führen.“

– „Danken Sie nicht mir, danken Sie Gott, er hat es getan.“

Gröning wehrte sich stets entschieden dagegen, irgendetwas über eine Krankheit zu hören oder sich den Namen einer Krankheit auch nur nennen zu lassen. Er gab keine Heilungsversprechen, sein Wirken vollzog sich allein durch seine Glaubensvorträge, in denen er die Hilfesuchenden zur grossen Umkehr aufrief. Seine Aufgabe sah er darin, den Menschen die Türe zum göttlichen Verständnis und Erleben zu öffnen und damit zum Gottvertrauen zurückzuführen. Er sah sich als Wegweiser, als Mittler der göttlichen Kraft.

Bruno Gröning vergleicht den Menschen mit einer Batterie. Im täglichen Leben gibt jeder Kraft ab. Jedoch wird die benötigte neue Lebensenergie oft nicht mehr ausreichend aufgenommen. Ebenso wie eine leere Batterie nicht funktionstüchtig ist, kann ein kraftloser Körper seine Aufgaben nicht erfüllen. Abgespanntheit, Nervosität, Lebensängste und letztlich Krankheit sind die Folgen.

Bruno Gröning erläuterte nun, wie der Einzelne wieder zu neuen Energien kommen kann. Der Glaube an das Gute ist hierfür ebenso Voraussetzung wie der Wille zur Gesundheit. Der Mensch ist überall von Heilwellen umgeben, die er nur aufzunehmen braucht. Laut Bruno Gröning gibt es keine unheilbare Krankheit, was die ärztlich geprüften Erfolgsberichte bestätigen. Die Heilungen geschehen hier allein auf geistigem Wege und sind daher nicht an Bruno Grönings materiellen Körper gebunden.

Um diesen Heilstrom aufzunehmen, sitzt der Hilfesuchende mit geöffneten Händen. Arme und Beine sind nicht verschränkt, um das Fliessen des Heilstroms nicht zu unterbinden. Gedanken an Krankheit und Sorge wirken hinderlich, Gedanken an etwas Schönes hingegen sind hilfreich.

Wenn der Heilstrom durch den Körper fliesst, stösst er auf die Organe, die durch Krankheit belastet sind und beginnt dort seine reinigende Wirkung. Dabei kann es zu Schmerzen kommen, die ein Anzeichen für die Reinigung des Körpers sind. Da die Krankheit ihrem Wesen nach nicht von Gott gewollt ist, wird sie nach und nach beseitigt. Dies kann in einzelnen Fällen auch spontan geschehen. Hierzu ist es notwendig, dass sich der Mensch nicht mehr gedanklich mit der Krankheit beschäftigt, sondern daran glaubt, dass es für Gott kein „Unheilbar“ gibt.

Um auch weiterhin gesund zu bleiben, stellen sich die Bruno Gröning-Freunde täglich auf den Empfang des Heilstroms ein. Der gesunde Körper bildet die Grundlage für ein Leben in Einklang mit sich selbst, den Mitmenschen und der Natur.

Das Ziel der Lehre Bruno Grönings ist es, einen Kranken zu einem lebensfrohen Menschen zu machen, der frei von körperlichen und seelischen Belastungen ist.

(Quelle: Der Bruno Gröning Freundeskreis)

Mehr Information:

http://www.bruno-groening.org

http://www.gh-film.de

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