Krishnamurti, Jiddhu wurde am 12. Mai 1895 als achter Sohn einer Brahmanenfamilie in Madanapalle geboren, einem kleinen Ort der südindischen Provinz Andhra Pradesh. Sein Name ist von Shri Krishna abgeleitet, einer göttlichen Inkarnation des Hinduglaubens. Krisha war selbst der Achtgeborene seiner Eltern. Krishnamurti kam schon sehr jung nach Adyar, dem Hauptsitz der Theosophischen Gesellschaft. Seine persönliche Ausstrahlung und sein verhaltenes Wesen beeindruckten seine Lehrmeister so stark, daß sie bereits 1911 für ihn den „Order of the Star of the East“ gründeten und den Sechzehnjährigen zum Haupt dieses Ordens machten.

Die Jahre vergingen für ihn lernend, reisend, lehrend bis zu jenen Tagen der Stille, da eine innere Verwandlung ihn von jeder Bindung löste und er folgerichtig den Orden am 3. August 1929 auflöste, was für die Theosophen eine Katastrophe war. Krishnamurti verkündigte damals der Welt, daß die Wahrheit ein pfadloses Land sei, grenzenlos, dem man sich nicht durch irgendeine festgelegte Religion nähern könne. Sein einziges Interesse bestand darin, „den Menschen absolut, unbedingt frei zu machen“.

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