Wählt einen ruhigen Raum in dem ihr nicht gestört werden könnt und nehmt euch mindestens fünf Minuten Zeit.

Setz dich dem Partner auf dem Boden gegenüber und schaue ihm einige Minuten lang entspannt in die Augen. Bring beim Einatmen deine gefalteten Hände vor dem Oberkörper zusammen, wobei die Daumen auf dem Brustkorb liegen. Schließ die Augen.

Beim Ausatmen beuge dich mit geradem Rücken langsam aus der Taille heraus um 45 Grad nach vor, bis sich eure Stirn berührt.

Halte diesen Kontakt und spüre die Verbindung zwischen euch warm in deinem Herzen.

Beim Einatmen richtet ihr euch wieder auf, öffnet dann die Augen und sagt: „(Name), ich achte das Göttliche in dir“.

Varianten:

– „Ich achte dich, (Name), als Teil des Göttlichen.

– „Ich achte dich, (Name), als Teil meiner Selbst.“

– Beim Vorbeugen den Ton „Om“ singen

Hintergrund und Wirkung:

Die Begrüßung ist abgeleitet vom traditionellen indischen „Namasté“-Gruß, was so viel bedeutet wie: „Ich achte das Göttliche in Dir“.

Sie eignet sich besonders vor erotischen Begegnungen.

Durch dieses kleine Ritual lasst ihr den Alltag mit seinen Sorgen hinter euch und begebt euch in einen heiligen Raum.

Durch den gegenseitigen Respekt und das Anerkennen, dass der andere ein Teil von euch selbst ist, öffnet ihr euch dem Göttlichen und kommt euch in Vertrauen ganz nahe.

Quelle: Margot Arnand, Tantra – oder die Kunst der sexuellen Exstase

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