Helene Ottens-Bergmann - Am Ufer

Die Gruppe stellt sich in zwei Kreisen oder in einer Kette so auf, dass immer 2 Personen sich gegenseitig anschauen.

Die eine Seite beginnt nun, positive Eigenschaften des anderen aufzuzählen, ZB „Ich mag an dir, dass du immer so … freundlich bist, durchstzungsfähig bist, etc.“

Die andere Person antwortet: „Ich bin dein Spiegel“.

Am Ende jeder Runde bewegt sich die eine Seite weiter und wechselt anschließend die Seiten, so dass jeder mit jeder anderen Person einmal Spiegel und einmal Gespiegelter sein durfte.

Hintergrund & Wirkung:

Die Spiegel-Übung macht uns bewusst, dass jede andere Person einen Aspekt von uns selbst darstellt. Wir nehmen immer nur das an anderen wahr, was wir selbst in uns tragen – positiv oder negativ. Diese Übung hat eine sehr starke Wirkung, spontanes Erwachen ist möglich.

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