Visit a sauna or steam bath. Relax and listen intensively into your body.
Listen to your inner voice when it’s time to leave – but stay at east 15 min until you really sweat.
Shower yourself off with cold water, walk barefoot through the grass or snow (if available).
Then lie down with towels or blankets on a (sun)bed, relax deeply and meditate. Feel into your body, listen to your breath and let thoughts pass by.
Drink plenty of water before and after.

If you have the opportunity to participate in a real sweat lodge ritual, do it!
Usually the sweat lodge is being built by bending branches together to form a round tent frame, and then covered with thick blankets. The soil is covered with straw or leaves. In the middle of the hut you’ll find a hole, which will later take up the hot stones.
Firewood is collected and piled up in a distance of 30 ft. east or south of the sweat lodge. On top of the wood you find large, solid and round stones – usually from rivers. A master of ceremony will light the fire and let it burn for about 4-5 hours, until the stones become red. Once the fire has burnt out, the participants enter the interior of the sweat lodge. The fire master pushes the hot stones into the hole and closes the shell. The participants will now remain for 3 x 30 minutes in the hut and occasionally pour water over the hot stones. In between the turns there will be a break for 10 minutes, giving the participants time to drink water and shower. During the 30 minutes of sweating, no one may leave the hut, except for real emergencies.
There are several more or less strict rituals that can take place, including a round of introductions, singing, and receiving visions. The focus remains on the observation of body experience and expansion of awareness and love.
The positive intention of the participants is creating a safe, protected space to stand the pain and exceed physical limitations. The participants are challenged like a baby being born and starting the adventure of life.
In the relaxation phase after the whole ceremony, all participants come together usually in a quiet, safe, sheltered place, wrapped up in blankets, relaxing and meditating.

Background & Impact:
The sweat lodge – ritual combines 3 key elements: The Cave / sauna / sweat lodge stands for the earth, the heated stones for the fire, sweat and steam for water. It is a symbol of the connection between Heaven (Fire) and the cave (earth), and rebirth. The relaxation phase after the physically demanding sweating is very deep and can be used for the reception of new visions. The intensive sweating is also cleaning the body from strong toxins.Gehe in die Sauna oder in ein Dampfbad. Entspanne dich bewusst, lausche in deinen Körper. Schwitze.

Bleib ruhig ein wenig länger, aber übertreib es nicht. Hör auf deine innere Stimme wann genug ist.

Dusch dich ab, wenn du willst kalt, marschiere durchs Gras oder Schnee (falls vorhanden).

Dann leg dich mit Handtüchern/Decken eingewickelt auf eine Liege und träume/entspanne/meditiere.

Trinke vorher und nachher viel Wasser.

Wenn du Gelegenheit hast, an einem echten Schwitzhüttenritual mitzuwirken, tue es!

Üblicherweise wird dabei zuerst die Schwitzhütte gebaut, indem man Äste zu einem runden Zeltgestell zusammenbiegt, und dann mit dicken Decken bedeckt, sowie den Boden mit Stroh oder Blättern auslegt. In der Mitte der Hütte wird ein Loch gegraben, das später die heißen Steine aufnehmen wird.

Dann wird Feuerholz gesammelt und östlich oder südlich der Schitzhütte im Abstand von ca 5-10 Metern aufgetürmt. Obenauf auf das Holz werden große, feste Steine gelegt. Das Feuer wird vom Feuermeister (der an der Schwitzzeremonie nicht teilnimmt) mit einem gemeinsamen Leitgedanken der Gruppe entzündet, während des Abbrennes kann gesungen, oder kleinere Rituale abgehalten werden.

Sobald das Feuer herabgebrannt ist, begeben sich die Teilnehmer in das Innere der Schwitzhütte. Der Feuermeister schiebt nun mit Schwung die glühenden Steine nach Innen in das Loch, die Außenhaut wird geschlossen. Die Teilnehmer bleiben nun für 3 x 30 Minuten in der Hütte und gießen gelegentlich Wasser über die heißen Steine. Dazwischen verlassen sie die Hütte 2 mal kurz für je 10 Minuten Erholungs-, Trink- und Duschpause. Während der 30 minütigen Schwitzphase darf niemand die Hütte verlassen, ausgenommen echte Notfälle.

Während des Schwitzens kann man Vorstellungsrunden abhalten, Singen, kleine Rituale, Visionen empfangen. Der Fokus bleibt auf der Beobachtung des Körperempfindens und Ausdehnung der Bewusstheit. Durch das gemeinsam aufgebaute Feld bleiben die Teilnehmer geschützt, selbst wenn sie Schmerzen und ihre körperlichen Grenzen fühlen. Die Teilnehmer dürfen sich geborgen und herausgefordert fühlen wie ein Baby, das kurz vor der Geburt und dem Abenteuer des Lebens steht.

In der Entspannungsphase danach wird ein ruhiger, sicherer, windgeschützter Ort aufgesucht. Die Teilnehmer wickeln sich in Decken und träumen/entspannen/meditieren.

Hintergrund & Wirkung:

Das Schwitzhütten-/Sauna- Ritual verbindet 3 wesentliche Elemente: Die Höhle/Sauna/Schwitzzelt und deren Boden als Erde, die erhitzten Steine als Feuer, sowie Schweiss und Aufguß als Wasser. Es ist ein Symbol der Verbindung von Himmel (Feuer) und Erde (Schwitzloch), sowie der Wiedergeburt. Die Entspannungsphase nach dem körperlich anstrengenden Schwitzen ist sehr tief und kann für den Empfang neuer Visionen genutzt werden. Durch das Schwitzen wird der Körper stark gereinigt und von Giftstoffen befreit.