Erfinde ein eigenes Ritual, mit dem du deine Arbeitspausen zelebrierst. Das können kurze körperliche Übungen sein, die du jede Stunde einschiebst. Oder auch das langsame, bewusste Zubereiten von Tee, oder das genussvolle Essen einer Banane. Gönn dir eine Pause und lies etwas Schönes, oder meditiere kurz. Egal, was du erfindest, liebe es, tu es langsam und im Bewusstsein dessen, dass du eine Pause machst. Danke am besten deinem Schöpfer für den Tag und für die Arbeit und was du schon bewältigen konntest. Lade dich durch etwas, was du magst, mit frischer Energie auf. Überleg auch gleich, was zu erledigen dir heute noch wichtig war.

Hintergrund und Wirkung:

Wir glauben stets, dass wir zuerst etwas arbeiten müssen, und dann den damit erwirtschafteten Erfolg und die Freizeit genießen können oder dürfen. Aber dieser Zeitpunkt, wo wir uns zurücklehnen und anfangen zu genießen, kommt niemals – nicht einmal in unserer Pension, wo wir damit beginnen, Haus und Garten zu traktieren. Der Punkt lautet: „Wenn nicht jetzt, dann nie.“ Wir alle neigen dazu, in unserer Arbeit ganz aufzugehen. Vor allem dann, wenn die Tätigkeit unsere ganze Aufmerksamkeit schluckt, wie zum Beispiel Computerarbeit, kommt es vor, dass wir uns morgens hinsetzen und abends den Kopf heben: „Ui, so spät schon?“ Immer dann, wenn du eine geistig stark fordernde Bürotätigkeit ausübst, oder eine eintönig-mechanische Fliessbandarbeit verrichtest, empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit „auszusteigen“, frische Energie zu tanken und zu überlegen, was wichtig ist.

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